Schweizer Franken

5 Franken Schweizschweizer Franken Helvetia

Der Schweizer Franken (SFr.) ist, nach der Gründung der Schweiz als Bundesstaat 1848, seit Mai 1850 durch das "Bundesgesetz über das eidgenössische Münzwesen" die amtliche Währung der Schweiz; seit 1924 auch im Fürstentum Liechtenstein, wo er die Österreichische Krone ablöste. Ein offizieller Vertrag dazu wurde zwischen der Schweiz und Liechtenstein jedoch erst 1980/81 geschlossen. - Zudem ist der Schweizer Franken auch die amtliche Währung und offizielles Zahlungsmittel in der italienischen Exklave Campione d'Italia. Auch in der deutschen Stadt Büsingen, Exklave am Hochrhein, wird vorwiegend mit Franken gezahlt, auch wenn der Euro hier das gesetzliche Zahlungsmittel ist.

1 Schweizer Franken = 100 Rappen (Rp.)

Heutige Stückelung der Währung:
Münzen: 5, 10, 20, Rappen; 1/2, 1, 2, 5 Franken
Noten: 10, 20, 50, 100, 200, 1000 Franken

Alle Kurantmünzen, mit Ausnahme der 5-Rappen-Münze aus Aluminiumbronze, sind Kupfer-Nickel-Legierungen. 2-Rappen-Münzen wurden bereits 1978 aus dem Zahlungsverkehr genommen; das Einrappenstück wurde 2007 außer Kurs gesetzt, da die Material- und Herstellungskosten mittlerweile mehr als das 10fache des Nominalwerts betrugen.

Gegenwärtig ist die achte Serie an Banknoten in Umlauf. Sie wurde ab 1995 in Umlauf gebracht. Eine neue Serie, die neunte, ist nunmehr zur Einführung im Jahr 2015 vorgesehen.
Ihre Einführung war ursprünglich bereits für 2010 geplant, wurde jedoch wegen des Fort-schritts der Sicherheitstechnologien verschoben.


Geschichte
Vor Gründung der Helvetischen Republik 1798 lag die Münzhoheit und die Ausgabe von Münzen bei einzelnen Herrschaften, Abteien, Städten und Kantonen. Ab 1798 wurde eine einheitliche Währung , der Franken, von den Franzosen eingeführt, von ihnen "Franc de Suisse" genannt. Unterteilung damals: 1 Franken = 10 (bernische) Batzen = 100 Rappen

Zwischenzeitlich kehrte ab 1803 bis 1850 die Münzhoheit per Mediationsverfahren vor-übergehend wieder an die Kantone zurück.
Auch Banknoten wurden zunächst von Kantonal- und Geschäftsbanken ausgegeben, seit 1907 erhielt die neugegründete Schweizerische Nationalbank (SNB) in ihrer Funktion als Zentral-bank das Notenmonopol und hat seither acht Notenserien in Umlauf gebracht.
Die Schweiz war von 1865 bis 1927 Mitglied der Lateinischen Münzunion. Das bedeutete, dass auch Edelmetallmünzen aus anderen Mitgliedsstaaten wie Frankreich, Italien, Belgien und Griechenland als offizielle Zahlungsmittel in der Schweiz zirkulierten und akzeptiert wurden.
Dies war möglich, da die jeweiligen Währungseinheiten einheitlich auf 4,5 g Silber oder annähernd 0,29 g Gold festgelegt war.
Von 1945 bis 1973 war der Schweizer Franken an den US-Dollar gekoppelt.

 

20 Franken Schweiz20 schweizer Franken Gedenkmünze

Gedenkmünzen
Seit 1936 gab die Schweiz gelegentlich, seit 1974 gibt sie jährlich Gedenkmünzen heraus. In der Regel handelte es sich dabei bis 1991 um Fünffrankenmünzen, die technisch mit den Kursmünzen identisch waren. Heute werden auch Münzen mit den Nominalwerten von 10, 20 und 50 Franken geprägt, wobei die 20-Franken-Münze aus einer Silber-Kupfer-Legierung zu 20g und die 50-Franken-Münze aus einer Gold-Kupfer-Legierung zu 11,29g besteht. Letztere wird nur über den Nennwert verkauft, wobei der Nennwert allerdings als Mindestwert gesetzlich garantiert ist. Als allgemeines Zahlungsmittel ist sie allerdings nicht zugelassen.

Seit 1981 kann auch Liechtenstein mit jeweiliger Genehmigung der Schweiz eigene Gedenkmünzen prägen und in Umlauf bringen. Sie sind als Zahlungsmittel jedoch nur in Liechtenstein und nicht in der Schweiz gültig.

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