4 Dukaten Österreich

4 Dukaten Franz Joseph Österreich 1915 986 DukatengoldGold 4 Dukaten Österreich Joseph 1915
4 Dukaten Franz Joseph mit gleichbleibender Jahreszahl 1915

Bis heute prägt die österreichische Münze Golddukaten mit der Jahreszahl 1915 als Anlagemünzen.
Auf der Vorderseite sieht man Kaiser Franz Joseph im kaiserlichen Ornat mit Lorbeerkranz im Profil mit der Umschrift "FRANC IOS I D G AUSTRIAE IMPERATOR". Die Rückseite zeigt den kaiserlichen Doppeladler mit Wappenschild, der in den Krallen das Reichsschwert und den Reichsapfel hält. Die Umschrift lautet "HUNGAR BOHEM GAL LOD ILL REX A A 1915". Die Goldmünzen, oder besser Medaillen sind aus 986er Dukatengold geprägt. Das 4 Dukatenstück wiegt 13,96 (13,76 fein) und das 1 Dukatenstück 3,49 (3,44 fein) Gramm.


Die Dukaten, Ducatus aureus, entstanden in der Mitte des 12. Jahrhunderts in Italien, fanden später Verbreitung in ganz Europa. Der Dukat wurde so zur häufigsten und wertbeständigsten europäischen Handelsmünze. Die ersten Dukaten ließ Roger II. von Apulien um 1140 prägen mit dem Bildnis Jesus Christus und der Umschrift: "Sit Tibi, Christe, Datus, Quem Tu Regis Iste Ducatus" (übers.: geweiht sei dir, Christus, dieses Herzogtum, welches du regierst.) Von dieser Umschrift erhielt die Münze ihren Namen Dukat. Der Münzname stammt aus dem lateinischen "dux" für Herzog. Mit derselben Umschrift wurde sie seit 1280 in Venedig nachgeahmt. Es folgten um 1300 die Genuesen und in der Mitte des 14. Jahrhunderts die ungarischen Dukaten. Erst 1559 finden die Dukaten in deutschen Münzedikten Erwähnung. Im 15. und 16. Jahrhundert hatte man Dukaten in Portugal, Spanien, Holland, Dänemark, Schweden, Polen, Russland und der Türkei. In Deutschland sind von allen Reichsständen Golddukaten ausgeprägt worden. Sie erfreuten sich großer Beliebtheit aufgrund ihres immer gleichen Feingehaltes von 1000/986, 23 Karat 8 Grän, wobei 67 Stück auf die rauhe kölnische Mark gehen mussten. Diese Legierung fand als Dukatengold Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch. Um Fälschungen oder Wertminderungen durch beschneiden zu erschweren, wurden Dukaten seit dem 17. Jahrhundert häufig mit einem griffelten Rand versehen. Im deutschen Reich wurden die letzten Dukaten 1872 in Hamburg geprägt.

 

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