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Gold - Platin - Palladium - Silber - Ratio

Die verschiedenen Elemente kommen in unterschiedlicher Häufigkeit in der Erdkruste vor. Die Elementhäufigkeiten werden in ppm angegeben (ppm = parts per million = Teile pro Million Teile). Sie haben sich bestimmt auch schon gefragt, in wieweit eigentlich die Seltenheit, also das Vorkommen eines Metalles seinen Preis beeinflußt. Je seltener etwas ist, umso teurer ist es auch. Es heißt, Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Zumindest das Angebot wird im wesentlichen bestimmt durch das Vorkommen der Metalle in der Natur. Doch ist die Preisgestaltung wirklich proportional zur Seltenheit? Je nachdem welches Metall man als Basis für die Betrachtung nimmt, erhält man sehr unterschiedliche Ergebnisse. In Tabelle 1 wird das Gold, sein Vorkommen und der Preis als Ausgangspunkt genommen und die anderen Metalle dazu in Relation gesetzt. Dieses Verhältnis wird auch Gold-Silber-Ratio, bzw. Gold-Platin-Ratio und entsprechend genannt. Diese Betrachtung ist umso interessanter, vor dem Hintergrund, dass zur Zeit des Goldstandards bzw. Silberstandards über mehrere Jahrzehnte die Gold-Silber-Ratio in etwa dem Verhältnis des natürlichen Vorkommens von 1:18,75 entsprach. 20 Reichsmark in Silber = 100 Gramm Feinsilber entsprachen 20 Goldmark = 7,16 Gramm Feingold. Die Gold-Silber-Ratio während des Goldstandards im Deutschen Kaiserreich war also 1:13,97.


Tabelle 1: Die verschiedenen Metalle in Relation zu Gold (alle Preise in USD)

Element Preis Min/Max
der letzten 5
Jahre in USD/kg
aktueller
Kurs Jan. 2013
Vorkommen
in ppm [1]
Vorkommen
Element/Gold
[2]
Ratio [3]
Goldpreis

(Jan. 2013)
Relation [4]
Goldpreis/
Häufigkeit
Preis in Rel.
zu Gold [5]
Gold 22797,-/61093,- 53215,- 0,004 1 1 1 (53215,-)
Platin 24887,-/72411,- 53376,- 0,005 1,25 0,996 0,79 42572,-
Palladium 5176,-/27491,- 23794,- 0,015 3,75 2,23 0,59 14190,-
Silber 287,-/1558,- 997,- 0,075 18,75 53,37 2,84 2838,-
Wolfram 24,-/55,- 44,50 1,25 312,5 1195 3,82 170,-
Zinn 10,-/33,- 24,40 2,3 575 2180 3,79 92,54
Kupfer 2,80/10,- 8,06 60 15000 6602 0,44 3,54

1) ppm = parts per million = Teile pro Million Teile nach ihrer Häufigkeit in der Erdkruste

2) Hier wird das Vorkommen der verschiedenen Elemente in Relation zu Gold gesetzt.
 Beispiel: ppm von Gold ist 0,004, ppm von Palladium ist 0,015. Es gibt also 3,75 mal soviel Palladium in der Ertdkruste wie Gold.
3) Ratio = Der Preis des jeweiligen Metalles in Relation zum Goldpreis . Beispiel: Goldpreis aktuell = 53215,- Silberpreis aktuell = 997,-. Gold ist also 53,37 mal so teuer wie Silber.
4)Hier wird das Verhältnis des Preises mit dem Verhältnis des Vorkommens verglichen. Beispiel: Silber kommt 18,75 mal so häufig vor wie Gold. Gold ist aber 53,37 mal so teuer wie Silber. Das Verhältnis von Preis zu Vorkommen liegt also um den Faktor 3,82 auseinander. Hier kann man also ablesen, wie stark das Verhältnis des Vorkommens vom Verhältnis des Preises in Relation zum Gold abweicht.
5) Preis nach Vorkommen in Bezug auf Gold. Beispiel: Silber ist 18,75 mal so häufig wie Gold. Wenn sich der Preis genauso verhalten würde, wie das Vorkommen in der Natur, müsste Silber 1/18,75 des Goldpreises kosten = 2838,- USD.

Aus Tabelle 1 wird am Beispiel Zinn ersichtlich, dass die Häufigkeit nicht automatisch den Wert eines Metalles bedingt.  In Relation zu Gold ist Zinn ist ca. 575 mal so häufig in der Erdkruste vorhanden, die Gold - Zinn Ratio ist aber 1:2180.  In Relation zur Häufigkeit wäre Gold um fast das vierfache (3,79) zu teuer, oder Zinn entsprechend zu preiswert. Neben der Häufigkeit sind also andere Faktoren entscheidend für die Preisbildung ausschlaggebend. An erster Stelle dürfte hier der Bedarf des Marktes stehen, also die industrielle Nachfrage. Kupfer, das aufgrund seiner Verwendung im Zusammenhang mit der Energieerzeugung und -übertragung überall unverzichtbar ist, ist im Vergleich zum derzeitig ja schon hohen Goldpreis teuer. Werte in der vorletzten Spalte großer 1 bedeuten preiswert in Relation zu Gold, kleiner 1 bedeuten teuer in Relation zu Gold. Dies ist wie gesagt immer nur basierend auf den Mengenverhältnissen, also dem Vorkommen in der Erdkruste.





Tabelle 2: Die verschiedenen Metalle in Relation zu einander (alle Preise in USD)

Was Gold, Platin, Palladium und Silber kosten müssten in Relation zur Häufigkeit ihres Vorkommens.

aktueller Preis
Gold Platin Palladium Silber
Gold 53215,- (1:1 = 53215,-) 1:0,8 = 42572,- 1:0,267 = 14190,- 1:0,053 = 2838,-
Platin 53376,- 1:1,25 = 66720,- (1:1 = 53376,-) 1:0,333 = 17792,- 1:0,066 = 3558,-
Palladium 23794,- 1:3,75 = 89227,- 1:3 = 71382,- (1:1 = 23794,-) 1:0,2 = 4759,-
Silber 997,- 1:18,75 = 18693,- 1:15 = 14995,- [6] 1:5 = 4985,- (1:1 = 997,-)
Wolfram 44,50 1:312,5 = 13906,- 1:250 = 11125,- 1:83,33 =  3708,- 1:16,66 =  742,-
Zinn 24,4 1:575 = 14030,- 1:460 = 11224,- 1:153,33 =  2741,- 1:30,66 = 751,-
Kupfer 8,06  1:15000 = 120900,- 1:12000 = 96720,- 1:4000 = 32240,- 1:800 = 6448,-
6) Beispiel:  Silber kostet aktuell (immer Stand Jan. 2013) 997,- USD und ist  15 mal so häufig wie Platin. Nimmt man nun den Silberpreis als Basis, müsste Platin 15 mal soviel wie Silber kosten, also 14995,- USD.


Kurs am 28. 1. 2013: 1 USD = 0,7428 Euro  bzw. 1 Euro = 1,346 USD



Alle Angaben ohne Gewähr! Diese Analyse dient nur der persönlichen Information und ist keine Aufforderung zum Kauf/Verkauf von Edelmetallen.


Wolfgang Graf 
Auktionator

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