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Die "Alte Münze" in Minden

Alte Münze MindenDie frühe Nutzungsgeschichte des Gebäudes liegt im Dunkel, da keine eindeutigen Quellen vorhanden sind. Daher ist auch der Anspruch, ältestes "bürgerliches" Steinhaus Westfalens zu sein, zweifelhaft. Ebenso unklar ist, ob das Gebäude jemals als Münzerwerkstatt gedient hat, zumal in Minden bis etwa 1960 immer von der "sogenannten Alten Münze" die Rede war. Erst danach wurde daraus ein "De facto-Begriff" "Alte Münze", ohne dass neue Quellenfunde diese Bezeichnung gestützt hätten. Belegt ist andererseits eindeutig, dass das Gebäude mehrfach im 14. bis zum 16. Jahrhundert die Wohnstätte Mindener Münzmeister gewesen ist. So ist beispielsweise u.a. auch in einem Register von 1561, bezogen auf das Eckgrundstück Kamp- und Brüderstraße, von des 'Wipkers hus' (= des Münzers Haus) die Rede. Ein Indiz, das das Haus - allerdings ohne letztliche Beweiskraft - als Münzprägestätte möglich erscheinen lässt, liefert ein Inventarbericht aus dem Jahr 1594, der folgende Räume/Ausstattungen auflistet: eine Gießkammer mit Esse und Kupferbecken; Schmiede mit Ambossen und Hämmern, Probiergemach und Stube mit Waagen und Probierzeug. -  Eindeutig belegt ist hingegen die lange und wechselvolle Geschichte Mindens als Münzprägeort, z.B. durch die "Mindener Pfennige", die bereits ab etwa 1010 n.Chr. geprägt wurden.
Die Alte Münze in Minden erhebt den Anspruch, das älteste aus Stein gebaute, profane Bürgerhaus Westfalens zu sein.
Es wurde ab etwa 1264 erbaut, zu einer Zeit also, als Steinbauten gemeinhin, auch aus Kostengründen, vorwiegend noch dem Adel oder Sakralbauten vorbehalten waren. Das repräsentative, ursprünglich im Kern wohl romanische, dreigeschossige Gebäude aus Sand-stein wurde auf einem in der "oberen Altstadt" zentralen Eckgrundstück Brüderstraße/ Kampstraße errichtet und hat heute die Adresse Brüderstr.2.
Das Gebäude mit siebenstufigen Staffelgiebeln ist wohl ursprünglich als sogenannter Saalgeschossbau errichtet worden, was bedeutet, dass zumindest im Erdgeschoss, wahrscheinlich auch im ersten Obergeschoss, keine Trennwände eingezogen waren, die auf eine Wohn-nutzung von Beginn an hinweisen würden. In den südlichen und östlichen Schaufronten zu den genannten Stra
ßenseiten hin sind aufwändige Maßwerkfenster realisiert, die durch spätere Umnutzungen als Wohn- und noch später als Wohngeschäftshaus über Jahrhunderte zugemauert und verputzt waren. Erst 1928 wurden diese, soweit noch vorhanden, wieder freigelegt. Eine planerische Rekonstruktion auf Basis des steingerechten Aufmaßes von 1993 zeigt, dass die östliche Traufwand zur Kampstraße im Erdgeschoss vier kleinere Maßwerkfenster und eine bogenüberfangene, schmale Eingangstür aufweist. Im ersten Obergeschoss befindet sich, wie auf der südlichen Front ein großes, repräsentatives Maßwerkfenster, hier jedoch "gerahmt" durch zwei kleinere, etwa in den Maßen der Erdgeschossfenster.
Das Gebäude hat im Laufe seiner Geschichte mehrere Um- und Ausbauphasen durchlaufen. So wurden es nachträglich quer zur Firstrichtung teilunterkellert (wahrscheinlich um 1500), die Geschosshöhen wurden verändert und Stubeneinbauten vorgenommen. Diese ersten einschneidenden Veränderungen wurden wohl hauptsächlich im frühen 17. Jahrhundert vollzogen, und zur südlichen Frontseite an der Brüderstraße eine zweigeschossige Utlucht mit Pultdach angebaut sowie ein repräsentatives, mit reliefiertem Sandsteinbogen überfangenes Eingangstor eingefügt.
Gegenwärtig dient das Gebäude als Wohngeschäftshaus, in dem seit über 30 Jahren ein Griechisches Restaurant betrieben wird.


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